Tischtennis: Hinrundenzwischenbilanz fällt sehr positiv aus!

Die Tischtennis-Ligen schnaufen aufgrund der Ferienzeit für einen kurzen Moment durch – Zeit, sich die Tabellensituation der DJK Rot-Weiß Finthen anzusehen. Aktuell sieht es hervorragend aus und so mancher der Plastikball-Athleten würde sich freuen, wenn die Tabelle am Ende genauso aussehen würde. Drei der zwölf Teams auf Platz eins, vier auf dem zweiten Rang – eine grandiose Zwischenbilanz. Ein genauer Blick lohnt sich also.

Fangen wir mit den Jüngsten an. Team eins mischt in der Jugend Kreisliga vorne mit, ist beachtlicher Vierter. Alle Spieler weisen ausgeglichene Bilanzen auf. Tuchfühlung zur Spitze ist da. Klasse! Noch näher dran am Aufstieg ist Team zwei. 10:0, blitzsauber steht die Mannschaft der Trainer Alex Pinus, Yannik Barth und Niklas Hahn da. Ein gutes Team mit viel Perspektive.

Das Aushängeschild des Vereins und der Abteilung geht ebenfalls mit gutem Beispiel voran. Erster Platz, kein Verlustpunkt aus drei Partien. Die Mannen um Spitzenspieler Dominik Lautebach sind voll auf Meisterschaftskurs. Trotz einer schweren Verletzung von Marcel Prasse, der Opfer eines ebenso brutalen wie feigen Überfalls wurde und die Hinrunde wohl komplett ausfällt, rangiert die Erste auf dem Sonnenplatz der Verbandsliga. Ihr ärgster Verfolger zum jetzigen Zeitpunkt ist, eine große Überraschung und nur eine Momentaufnahme, die eigene zweite Mannschaft. Deren Klassenziel lautet „Nichtabstieg“ – nach drei Siegen und einer Niederlage (gegen die eigen Erste!) ist dieses Ziel in greifbarer Nähe. Stand jetzt würde es sogar zur Relegation für die Verbandsoberliga reichen. Dabei wird es aber, das wissen alle im Team, auf Dauer nicht bleiben. Dennoch ein gutes Gefühl in der kurzen Pause.

Anders dagegen bei der Dritten (ein ausführlicher Bericht der dritten Mannschaft ist hier zu finden), die in der Bezirksoberliga ganz vorne steht. Das Sextett um DJK-Urgestein Falko Sparr und den reaktivierten Markus Schuster holte zehn Punkte aus fünf Matches. Eine optimale Ausbeute. Ein herzlicher Glückwunsch der Abteilung an dieser Stelle auch an Alexander Haug, der vor kurzem heiratete. Vielleicht der Grund, dass er hoch positiv gespielt hat bisher? Wir glauben ja!

Starke Zwischenbilanz auch für die Finther Damen: Die DJK-Spielerinnen sind bislang ungeschlagen und stehen nach fünf Begegnungen auf dem ersten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Nord. Mit drei klaren Siegen und zwei unentschiedenen Spielen gegen die Top-Mannschaften aus Drais und Nieder-Ingelheim läuft die Hinrunde für die Damen bislang hervorragend. Brita Guyot steht aktuell mit einer Bilanz von 7:2 Punkten im vorderen Paarkreuz in der Spielerinnen-Rangliste auf dem dritten Platz. Im hinteren Paarkreuz spielten Tanja Fries (9:2) und Christiane Werum (5:1) ebenfalls stark auf. Drei Begegnungen stehen für die Damen, die in dieser Saison erstmals nach dem Braunschweiger System spielen, in der Hinrunde noch aus.

In der Kreisklasse A2 (fünfte Mannschaft) sowie in der Kreisklasse C1 (die Siebte) freuen sich die Finther Teams über jeweils zweite Plätze. Nach fünf Auftritten stehen einmal 7:3-Punkte und zwei Klassen tiefer 8:2-Zähler zu Buche. Beide sind guter Hoffnung, weiterhin vorne eine Rolle zu spielen. Bei Letzteren überzeugten Dragan Sajtovic mit starken 7:3-Siegen im vorderen Paarkreuz. Naser Franca mit 6:1 im hinteren Paarkreuz trumpfte auch mächtig auf. Sajtovic trug außerdem mit 3:1-Siegen als Ersatzmann in der Fünften entscheidend zur jetzigen Platzierung bei. Die Hoffnung auf weitere Erfolge nährt sich unter anderem durch eine gute Personaldecke, die mit Neuzugang Santiago Porta Navarro, weiter verbessert wurde. Die DJK freut sich, ihn in unseren Reihen begrüßen zu dürfen.

Bleiben noch jene Teams, die nicht ganz vorne mitmischen. Auf Verbandseben ist das die Vierte – arg gebeutelt durch Ausfälle, jüngst erwischte es Michael Nauth mit einer Knieverletzung. Als Neuling in der Bezirksliga war klar, dass die Saison ein harter Kampf gegen Abstieg sein wird. Das zeichnet sich auch ab. Trotzdem sieht es nicht so schlecht aus. 2:6-Zähler aus vier Spielen bedeutet den achten Platz. Der erste Nichtabstiegsplatz. Dabei darf es gerne bleiben. Das vordere Paarkreuz mit Dimitrij Kaniz und Markus Estenfeld spielt bisher sehr gut auf und sicherte mit guten Bilanzen von 3:3, bzw. 3:2 wichtige Zähler. Ebenfalls drittletzter, aber relativ sicher vom Abstieg entfernt ist die Sechste. Vier Punkte vor dem einzigen Abstiegsrang der Elfer-Liga. Das sieht gut aus. Nachwuchshoffnung Quirin Wagner (7:2) präsentieret sich zurzeit in glänzender Form. Seine Bilanz – hoch positiv. Im guten oberen Mittelfeld tummeln sich die beiden untersten Mannschaften. Die Achte darf sich über den fünften Rang freuen. Punktgleich zwei Plätze dahinter ist die neugegründete Neunte. Super Platzierungen, wenn man bedenkt, dass die Liga aus 14 (!) Mannschaften besteht.

 

 

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